Zur Erklärung: Ich habe diese Kurzgeschichte (wenn man das denn so nennen möchte) während einer fürchterlich langweiligen Univorlesung "Akustik" geschrieben. Die erste Intention war mit jedem Wort, das ich nicht verstehe einen neuen Satz zu bilden. Es stellte sich heraus, dass es einfacher wäre jeden Fachbegriff zu benutzen... so viele unbekannte Worte waren es dann doch nicht, als dass es gereicht hätte. Die Worte sind farbig markiert. So, here we go:
Es war einmal - irgendwann zwischen September und vorgestern - ein kleines Lammda namens Lorenz, das stand in seinem Stall und schor sich selbst. Warum es das tat? Nun ja... am Abend wollte der Schäfer kommen um mit den Sägezähnen seines Kammfilters allen Lammdas durch das Fell zu mähen. Daher war es die pure Logic und Vernunft, so dachte Lorenz, sich selbst seiner Locken zu entledigen, anstatt Schmerzen zu ertragen die brennen würden wie Firewire. Als alle sinuskurvigen Locken gefallen waren, betrachtete der kleine Lorenz sich im Wassertrog. Die erwartete Wave der Beigeisterung traf jedoch mit einem massiven Delay ein. „Ich muss dringend ins Fitnesscenter. Muskelaufbau und Shapecontrol ... Shapecontrol... Shapecontrol...“, hallte das Wort mit Flatterecho durch den Raum. Ja, dieses Mal würde der Sport keine quasi-stationäre Phase sein. Die Hüllkurven an Bauch und Po mussten weg! Der Grundton der Haut musste sich auch ändern! „Aditives Solarium“, notierte das Lammda auf seinem nonliniaren Block. Man müsste ja auch nicht immer mit dem Truck fahren. Schließlich war es nur ein relativer Frequenzgang von 15 Minuten bis zur Stadt. „Das wäre ein guter Vorverstärker. Nun los! Attack!“, sprach’ s und kletterte vorsichtig über der Zaun, der die Clippinggrenze der Weiden bezeichnete. „Aber bloß nicht die Line berühren; der Spannungspegel ist ganz schön hoch!“ Zum Glück reichte die Lorenzkraft um unbeschadet auf die andere Seite zu kommen. Trotzdem wünschte sich das Lammda jemanden, der ihn über den Zaun heben würde. Einen Übertrager sozusagen. „Aber nein“, sagte ein kleines Stimmchen in Lorenz’ Headroom, „nicht solche Gedanken. Nicht schon nach 5 Minuten. Was gäbe das für ein Feedback in der Herde? Nein, mit so einer Einstellung kommt das Wandlerprinzip nie zum tragen! Wobei...“ Lorenz hielt inne. Sollte man im Leben nicht immer nach Perfektion streben? Und welche Form der Welt ist vollkommener als eine Kugel? Um das zu erreichen muss man nicht in die pressure-zone „Muckibude“, sondern vor den Futternapf. So griff sich Lorenz das Lammda ein Hertz und hüpfte zurück auf die Weide. Dort begann es sofort damit 340m Gras pro Sekunde in sich hinein zu stopfen.
Abends im Stall versuchte Lorenz seinem Schäfer die Geschichte um seinen plötzlichen Fellverlust und die Gewichtszunahme zu erklären. Doch alles was der arme Mann verstand, war ein geblöktes „Baaaaaaahnhof“.
Unnütze Information von heute:
Das Sturmgewehr AK-47 ist auf der Landesflagge von Mosambik abgebildet.


