Ich bin gleichberechtigt!
Ich bin gleichberechtigt. Und wie. Als Frau habe ich eigene Parkplätze, Recht auf einen Job, darf wegen einem Kind 3 Jahre Pause machen im Job. Wir Frauen unterwandern die Welt und Männer können nichts dagegen tun. Im Gegenteil. Der Mann fürchtet eine zerbrechliche Person. Er schützt, will bemuttern, in die Höhle schleifen und schaufelt sich so sein eigenes chauvinistisches Grab. Nein, dies ist keine Hetzkampagne gegen Männer. Dies ist eine Hetzkampagne gegen Übergleichberechtigung. Ich darf erwarten, dass Mann mir die Tür aufhält, mein Essen bezahlt und mich ins Kino einlädt. Das sieht jede Frau gerne. Auch ich. Wie formulierte es ein Freund: Eine Frau lässt sich nicht verführen. Sie bringt den Mann dazu genau das zu tun was sie will und lässt ihn faszinierender Weise im Glauben, dass er diesen Erfolg alleine geschafft habe. Frau lächelt sich eins und freut sich auf den wöchentlichen Einkauf mit seiner Kreditkarte. Direkt am Eingang parken, denn als Frau darf man das. Rammt man beim Parkvorgang ein anderes Auto, dessen Besitzer männlich ist, so sagt man "ups" und setzt ein zuckersüßes Lächeln auf. "Man werde das auf alle Fälle bezahlen." Die Einladung zum Eis steht. Frau hat so hilflos gewirkt. War sie aber nicht. UPS, liebe Männer. Wieder nicht aufgepasst? Noch nicht die Augen der Wahrheit geöffnet? Wir Frauen übernehmen die Welt. Wir haben euren Arbeitsplatz, fahren euer Auto, geben euer Geld aus und nehmen eure Kinder nach der Scheidung mit. Gut, dass wir gleichberechtigt sind. Aber Moment. Wir sind nicht gleichberechtigt. Wir sind überberechtigt. Dank den Männern. Selbst eine Universität wie Vechta, die 80% Frauenanteil hat, benötigt allerdringenst eine Frauengleichstellungsbeauftragte mit Lila Jeans, die sich um die Gleichberechtigung der Frau in der "Männerdomäne" Uni kümmert. Hat ja gut funktioniert.
Wieso sagt ein Froschkönig auf einer Bühne "er sei auch gleichberechtigt", während er sich eine Zigarette anzündet? Aus Frust. Aus dem Frust, aus dem er raucht. Sein Weltbild ist zerstört, seitdem die Prinzessin ihn nicht mit in ihr Zimmer nehmen wollte, weil sie gar nicht einsah den zu heiraten, dem sie es versprochen hat. Zu emanzipiert...
Frau amüsiert sich und unterwandert die Welt. Doch wer kümmert sich um unterdrückte Männer? Niemand. Weil Männer die Starken sind.Nein...Streichen Sie das, Watson. Sie waren es. Selbst degradieren sie sich. Männer zurück ins Leben!
Für:
Männerhäuser
Männergleichstellungsbeauftragte
Männerschutzgesetze
Frauen brauchen manchmal einen Mann, der gerne mal Macho ist. Der Softie ist vielleicht mal nett. Aber wer gibt kontra? Wer nimmt uns in starke Männerarme und prügelt sich für uns? Unterbuttert uns lieber mal ein bisschen. Zu viel Macht ist nicht gut für Frauen.
Und ich geh jetzt dafür sorgen, dass mir weiter die Füße geleckt werden!
Paradox?
Also... wenn ich jetzt sagen würde "Ja, okay, dann werde ich ja jetzt eben Macho", dann würde ich ja wieder auf die unbewusste (oder diesmal bewusste) Manipulation der Frau reagieren und wäre damit ein Softie. Du siehst, es ist also ein Paradoxon, jetzt auf deinen Appell einzugehen.
Ein toller Beitrag, der einem wieder einmal klarmacht, dass man kein Buch wie "Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können" lesen sollte, wenn man nicht in Depression über das Dasein versinken will. Oder auch nicht.
STIMMT
halli hallo hallöle, oder wie war das nochmal?
ich muss nur sagen: STIMMT!!! das ganze prädige ich (als mann) nun seid mehreren jahren und keiner hört mir zu. aber da du als frau da mehr chancen hast, find ich es toll, das du es auch so siehst *smile*...
liebe grüße aus dem reich der männer, ich.
sCHAU VIE sie nichts mehr können
...Ihr Armen Männer! Endlich eine Fürsprecherin. Ich schließe mich Henny an: Eine großartige Kolumne mit einem großartigen Gedanken.
Aber eines gibt es ja immerhin:
Männer-Parkplätze!
Gekennzeichnet durch männliche Strichmännchen im Schaukelstuhl... 



Recht hast Du!
Was zeigt uns das? Alles Unsinn, was uns die Medien und Alice Schwarzer weiß machen wollen.
Im übrigen: schreib mal wieder was.