Speedy goes Bridget Jones im Radio
Viele von Euch werden es schon mitbekommen haben:
Ich mache ein Hörfunk-Praktikum. Beim Lokalsender... na ja... wer 1,60m ist muss ja nicht sofort versuchen sich nach den Sternen zu strecken. Eine Lichterkette kann für’s Erste schon mal reichen.
Außerdem steht Lokalsender ja nicht synonym für „Langeweile, nichts zu tun, Kaffee kochen, Post sortieren“. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich darf:
-die täglichen Nachrichten sprechfertig schreiben, mit Kollege Max zusammen einsprechen und sendefertig bearbeiten –d.h. „Äh’s“, „Ähm’s“, Versprecher und laute Atmer rausschneiden, Lautstärke anpassen und zusammen mit den Jingles in die richtige Reihenfolge bringen,
-jeden Tag die Veranstaltungstipps raussuchen und sie sogar selbst live in der Sendung verlesen,
- und derart viele lustige Sachen mehr.
Kaffeekanne und Kopierluder wird man/frau wohl eher bei den großen Sendern, wo es festangestellte Moderatoren und Redakteure für jeden noch so kleinen Bereich gibt. Insofern bin ich ganz froh hier gelandet zu sein, bei netten Kollegen, gutem Kaffee und vielen spannenden Sachen, die jeden Tag neu (kennen-)lernen kann.
Gestern beispielsweise habe ich mit einer professionellen Moderatorin die „Hörzeit“ gemacht. Dabei wurde mir erklärt wie die Computerprogramme funktionieren mit denen man die Musik ins Radio bringt und die sogar selbstständig von einem zum anderen Titel „faden“ (überblenden) können. Das fiel natürlich gleich aus. :/ Wunderwerk Technik! Aber auf solche Eventualitäten ist man natürlich vorbereitet beim HF (Hörfunk). Schnell ne CD in die Anlage geschmissen und übers Mischpult auf die Sendewellen geschickt. Den PC reparierten uns die Leute aus der Sendeabwicklung. Nette Jungs! Und so bekam kein Hörer der „Hörzeit“ mit, dass wir im Studio turbulente 5 Minuten hatten. Danach lief aber alles glatt ab. Und ich hatte nichts mehr zu tun, als zuzugucken, wenn eine Ansage gemacht wurde. Während ein Lied spielt, muss der Moderator nämlich überhaupt nichts machen. Nasebohren gibt’s aber nicht. Nicht bei Oldenburg Eins! Schließlich wird das Geschehen im Studio per Kamera im Oeins-Fernsehn gezeigt... Sollte das gestern jemand angesehen haben, konnte er/sie mich dabei beobachten, wie ich entweder mit Moderatorin Tanja rumgeblödelt oder einen Flyer der Kulturetage verschönert habe.
Wie gesagt, es sind auch mal aktionsfreie Strecken drin. Mal sehen, was die nächsten Wochen so bringen.
Das war Friederike „Speedy“ Förster mit einem Sonderbericht zum Alltag einer Oeins-Praktikantin!
...und weil ich mit meinen Jobs bis 16Uhr schon durch bin, mach ich jetzt ne „Kaffee-Zigaretten-Nickerchen“ -Pause.
Unnütze Information von heute:
Hummeln und Bienen können rückwärts fliegen.
Achja... im Anhang findet ihr übrigens den tollen Kinotipp, den ich gemacht habe... eigentlich hatte ich vor darüber auch ne Kolumne zu schreiben.... aber irgendwie klappte das nicht so recht...egal... viel Spaß dabei...
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Kinotipp_Eragon_141206.mp3 | 3.27 MB |
Man erkennt Speedy aber
Man erkennt Speedy aber prima an dem schmunzligen Unterton
Weiter so!
*schulterZUCK*
ka... ich frag morgen mal nach... da mach ich auch kino tipp und so... und moderatoren-seminar... bin voll ausgelastet!




*audio anhör* Hey du
*audio anhör*
)
Hey du klingst ein bisschen anders als normal auf dem Kinotipp, aber ist super geworden.
(Irgendwie habe ich absolut nichts mitbekommen, was du geredet hast, vielleicht liegts daran, dass ich auf die Stimme an sich geachtet habe oder es war etwas schnell... keine Ahnung. Oder ich bin zu langsam