Blog von Speedy
In einem böhmischen Dorf
Verfasst von Speedy am 8. Dezember 2007 - 22:27.Zur Erklärung: Ich habe diese Kurzgeschichte (wenn man das denn so nennen möchte) während einer fürchterlich langweiligen Univorlesung "Akustik" geschrieben. Die erste Intention war mit jedem Wort, das ich nicht verstehe einen neuen Satz zu bilden. Es stellte sich heraus, dass es einfacher wäre jeden Fachbegriff zu benutzen... so viele unbekannte Worte waren es dann doch nicht, als dass es gereicht hätte. Die Worte sind farbig markiert. So, here we go:
Es war einmal - irgendwann zwischen September und vorgestern - ein kleines Lammda namens Lorenz, das stand in seinem Stall und schor sich selbst. Warum es das tat? Nun ja...
Mein ergötzlichster Unfall
Verfasst von Speedy am 12. September 2007 - 13:38.Ja, ich gebe es zu: Ich bin ein Tollpatsch!
Schenken wir uns Verniedlichungsformen wie „cute’n’clumsy“ oder „kleines Paddelchen“. Lassen wir die gut gemeinten Entschuldigungen à la „Da war bestimmt ne Pfütze auf der Treppe“, „Der Türrahmen steht da auch ungünstig“ oder „Wer kann denn schon ahnen, dass frischer Kaffee so heiß ist“. Wem nützt es, wenn ich mir einrede blaue Flecken und Narben machen tough und sexy? Kann ich jemand anderen als mich selbst glauben machen, ich habe tatsächlich Spaß daran meine gesamte Freizeit in der Notaufnahme oder beim Physiotherapeuten zu verbringen? Ich denke nicht. Es ist wie es ist, ich bin ein Töffel! Eine Katastrophe auf stetig stolpernden Dackelbeinen. 160cm geballte Dösigkeit. Eine blond-blauäugige Gefahr. Nicht so sehr für andere. In erster Linie für mich. Dies allerdings zum großen Amüsement all derer die mich kennen. Und nun vielleicht ganz Deutschlands?
Thanks for friends
Verfasst von Speedy am 10. August 2007 - 22:02.Treusorgend kümmern sie sich um Dich. Egal wie schlecht es Dir auch gehen mag. Rund um die Uhr sind sie da. Eine Säule auf die Du ruhigen Gewissens dein Seelenheil stützen kannst. Sie können mit dir lachen. Aber auch weinen.
The devils DVD
Verfasst von Speedy am 25. Juni 2007 - 21:44....oder: „(M)Ein saturnischer Montag“
„Habt ihr die kleine Blonde gesehen, die heute immer wieder ihren DVD-Player umgetauscht hat?“ wird grade jemand im „Kleinen Kurfürsten“ unten an der Ecke fragen und die Anderen werden ein zustimmendes Brummen von sich geben. Vielleicht bläst auch einer Rauch in die Luft, und keiner weiß woher die Dunstwolke kommt, weil doch niemand raucht.
Die kleine Blonde bin ich. Und die DVD-Player die ich da immer wieder umgetauscht habe heute, sind die Sargnägel an meinem Nervenkostüm. An und für sich sollte man meinen, es sei keine tragische Sache ein technisches Gerät um zu tauschen. Allerdings ist dies wohl doch nicht immer so einfach, wie man zunächst denken mag.
Der 4. Stock, das Fenster zur Welt
Verfasst von Speedy am 20. Juni 2007 - 17:11.Seit ein paar Tagen wohne ich nun in Köln. Köln ist eine große Stadt. Sehr groß. Auf jeden Fall deutlich größer als Oldenburg. Mehr Straßen, mehr Hochhäuser. Mehr Wohnungen, mehr Menschen. Mehr Probleme. Mehr Liebe, Leid und Lachen. Einfach mehr von allem. Vielleicht ist das der Grund warum man sich grade in Großstädten seines eigenen Lebens bewusster wird. Weil man Tag für Tag andere Leben vor Augen hat. Leben die man selbst gern führen würde, Leben, von denen man hofft sie nie zu führen, Leben die erscheinen wie eine schlechte Karikatur dessen, worüber man sich so gerne lustig macht.
Oldenburg Eins – Du hörst Radio... und zwar deins!
Verfasst von Speedy am 27. Februar 2007 - 22:39....oder: „Der ganz normale Redaktionswahnsinn“
Oy... das war ein Tag... von wegen normaler Arbeitstag... da soll noch mal einer sagen ein Praktikum wäre nicht anstrengend... na so was!!! Aber gut: man fängt ja besser immer am Anfang an, nicht wahr?!
Mein Arbeitstag begann –und das ist ja eigentlich was Gutes, denn kaum einer kann das von sich behaupten- mit ausschlafen. Wenigstens bis halb zehn. Das ist länger als die meisten Schüler, Studenten und Arbeitnehmer. Und ich konnte mich nach dem ersten Weckerklingeln noch einmal ganz gepflegt umdrehen und eine Stunde weiter schlafen. Danach bequem duschen, e-mails checken, ins Studi-VZ gucken, chatten, nochmal ins Studi-VZ gucken und schließlich ganz gemütlich Richtung Bus tingeln. Ich musste nicht mal lange warten, denn er kam auch ausnahmsweise pünktlich...
WunderZunderFlitzerGlitzer
Verfasst von Speedy am 11. Februar 2007 - 21:22.Die Welt ist rosa und glitzert!
Zumindest versucht eine der vielen tausend Studi-VZ-Gruppen mir - und natürlich allen Usern – das zu suggerieren. Kurzer Check:
*kritischer Blick aus dem Fenster*
- Rosa? Moment... schwarz, grau, matschiges schnee-weiß vorhanden; Rosa? Negativ!
- Glitzer? Schau’n wir noch mal nach... stumpfsinnige Dunkelheit: Ja. Glitzer? Nein!
Stelle fest:
Die Welt ist nicht rosa und sie glitzert auch nicht. Zumindest nicht im Bereich Immenweg/Am Strehl, Oldenburg, Niedersachsen, Deutschland, Europa, Planet Erde, ...
Mein letzter Tag als Teen
Verfasst von Speedy am 13. Januar 2007 - 21:10.- Zwei Dekaden Speedyismus -
Heute ist mein letzter Tag als Teenager. Zwar zählt man sich mit 19 nicht mehr wirklich zu den Teenagern – bei Teenys denke zumindest ich ja eher so an BRAVO-lesende Gören, die meinen die Musik von Tokio Hotel sei toll und die Klatschkolumne in der NWZ-Inside literarisch wertvoll, aber technisch gesehen ist man es ja doch noch. Aber wenn du erst die 20 erreicht hast, dann sieht es jeder: Du bist erwachsen! ...oder solltest es jedenfalls sein. Ich bin es nicht. Soviel steht mal fest. Und ich habe auch nicht vor, es in nächster Zeit zu werden. Auch nicht wenn ich morgen 20 werde. Obwohl... ein bisschen erwachsener bin ich doch. Ich rede über andere Sachen als mit 15. Eh klar! Ich weiß, es kann auch cool sein sich mit den Mitbewohnern hinzusetzen und einfach zu reden; "sich ständig besaufen" muss nicht sein um Spaß zu haben. Ganz klar! Ich denke weiter in meine Zukunft als bis zum nächsten Zeugnis. Glasklar! Und es ist gut so zu sein. Sich zu entwickeln, und die Zeit der Jugend zu genießen. Das hab ich heute getan. Den Tag genossen. Den letzten Tag als Teenager.
Speedy goes Bridget Jones im Radio
Verfasst von Speedy am 13. Dezember 2006 - 14:11.Viele von Euch werden es schon mitbekommen haben:
Ich mache ein Hörfunk-Praktikum. Beim Lokalsender... na ja... wer 1,60m ist muss ja nicht sofort versuchen sich nach den Sternen zu strecken. Eine Lichterkette kann für’s Erste schon mal reichen.
Außerdem steht Lokalsender ja nicht synonym für „Langeweile, nichts zu tun, Kaffee kochen, Post sortieren“. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich darf:
-die täglichen Nachrichten sprechfertig schreiben, mit Kollege Max zusammen einsprechen und sendefertig bearbeiten –d.h. „Äh’s“, „Ähm’s“, Versprecher und laute Atmer rausschneiden, Lautstärke anpassen und zusammen mit den Jingles in die richtige Reihenfolge bringen,
-jeden Tag die Veranstaltungstipps raussuchen und sie sogar selbst live in der Sendung verlesen,
- und derart viele lustige Sachen mehr.
Melusine *hicks*
Verfasst von Speedy am 6. Dezember 2006 - 16:52.Wir kennen das doch alle:
Manchmal passieren Sachen, die objektiv betrachtet nicht besonders schlimm sind. Subjektiv allerdings handelt es sich um Trauerspiele in 5 Akten wie etwa „Goethe in Halberstadt“ oder „Der Club der Untervögelten und ihre furchtbaren Tiefschläge“. Das ist schlecht für’s Selbstbewusstsein. Sehr schlecht. Aber, als ob das nicht genug wäre, stellt man sich auch irgendwann die Frage nach Gerechtigkeit. Ist es etwa fair, dass das Schicksal kosmisch-morbide Streiche mit Dir veranstaltet? Wohl nicht. Aber solche Sachen passieren halt. Und wir können nichts dagegen tun. Lediglich versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Zum Glück haben wir Freunde, die uns dabei helfen.


